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Michael Glaser

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Lesen - mein liebstes Hobby

Es erleichtert den Alltag ungemein, wenn man gerne liest und sich deshalb auch nicht zwingen muss, mal eine Anleitung zu lesen. Wenn neben der Fernsehberieselung auch gute Bücher als Informations- und Unterhaltungsmedium genutzt werden, bleibt man geistig aktiver als ohne.

Es begann mit Rolf Kaukas Bussi Bär

Anfangs - mit knapp fünf Jahren - war ich noch leselernfaul. In dem Alter verständlich, da haben die meisten Kinder noch lange kein Interesse am Lesen lernen.
Meine Eltern hatten mir ein Bussi Bär Lese-Lern-Kartenspiel gekauft (ähnlich wie Memory, aber mit Wörtern) und anstatt die Buchstaben zu lernen, verglich ich einfach die mir unbekannten "Zeichen" (Buchstaben bzw. Wörter) auf den zusammenzuführenden Karten, ohne zu wissen, was die Wörter bedeuteten. Das Spiel war nicht schlecht, aber zu Anfang eben nicht gleich so motivierend. Viele Wochen später habe ich es dann nochmal ausgepackt und so gespielt, wie es vom Erfinder gedacht war. Da konnte ich schon etwas lesen und das Zuordnen der Karten ging schon viel leichter.

Comics motivierten mich sehr beim Lesen lernen

Es war die Blütezeit von Bussi Bär, Fix und Foxi und natürlich Micky Maus. Zack! war auch ein exzellentes Comic-Heft, welches ich regelmäßig bekam. Weil ich die Geschichten verstehen wollte, lernte ich trotz anfänglicher Leselernfaulheit dann doch sehr schnell lesen. Als ich nach Einschulung in der ersten Klasse lesen lernen sollte, war das sehr befremdlich, da ich das als einziger schon konnte, während die Mitschüler für mich lächerlich einfache Sätze langsam stammelten und stotterten, ja an einzelnen Buchstaben herumrätselten.
Dabei war ich kein Wunderkind, sondern zufällig der einzige Erstklässler, welcher wesentlich früher als Gleichaltrige und etwas Ältere das Hobby Lesen für sich entdeckt hatte.

Comics sind der Turbo zum Lesen lernen

Comis sind also wirklich nichts Böses, Gefährliches für Kinder, sondern beim Lesen lernen extrem hilfreich, weil die Neugierde geweckt wird.
Ein Kinderbuch ist nicht verkehrt, da gibt es sehr schöne von sehr begabten Schriftstellern, sogar berühmte Popmusiker mit entsprechender Begabung haben schon wertvolle Kinderbücher geschrieben (siehe z. B. Dieter Meier von Yello: Oskar Tiger). Aber den raschen Lernerfolg gibt es für ein Kind am ehesten beim Studieren eines nicht so langen Comics.
Wenn dann erstmal das Interesse geweckt ist, nimmt das Kind auch gern ein geeignetes Taschenbuch zur Hand. Freiwillig. wink

Wenn ich jetzt Ihre Lust am Lesen eines guten Buches geweckt habe, werfen Sie bitte einen Blick auf meine Schwesterseite ...

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